Wasserqualität

Sauberes Grundwasser – sauberes Trinkwasser

In Itzehoe wurde 1857 die erste Wasserleitung gebaut, um das Ausbrechen der häufigsten Seuchen zu verhindern und den Wassermangel bei der Brandbekämpfung zu beheben. Als Leitungsrohre dienten damals noch ausgehöhlte Baumstämme. Heute gehört eine leistungsfähige Wasserversorgung zu den festen Bestandteilen unserer Infrastruktur. Wir in Itzehoe sind in der glücklichen Lage, Trinkwasser genießen zu können, das einem bislang unbeeinträchtigten Grundwasserschatz entnommen wird.

Beste Trinkwasserqualität in Itzehoe – Wasseranalysen sichern die Trinkwasserqualität

Die Beschaffenheit unseres Trinkwassers wird durch die zuständige Gesundheitsbehörde überwacht und regelmäßig geprüft. Dabei gehen die Wasseranalysen weit über das hinaus, was in der Trinkwasserverordnung gesetzlich gefordert ist. In dem von der Stadtwerke Itzehoe GmbH gelieferten Trinkwasser sind die Blei- und Kupferkonzentrationen deutlich unterhalb der gesetzlich festgesetzten Grenzwerte.

Darüber hinaus führen wir regelmäßig ein umfangreiches Grundwassermonitoring durch und werden auch in Zukunft alles dafür tun, dass sich an der Qualität der Trinkwasserversorgung nichts ändert.

Wasseruntersuchungsergebnisse des Itzehoer Trinkwassers nach den Kriterien der Trinkwasserverordnung (TrinkwV)

Kontakt:
Martin Pede
Telefon 04821 936-290
martin.pede@stadtwerke-steinburg.de

Sie können Wasser aus Itzehoe bedenkenlos trinken!

Das von den Stadtwerken gelieferte Trinkwasser kommt weder mit Blei- noch mit Kupferrohren in Berührung. Daher werden die festgesetzten Grenzwerte gemäß Trinkwasserverordnung von 0,025 Milligramm Blei pro Liter (ab 01.12.2013 0,01 Milligramm pro Liter) bzw. 2 Milligramm Kupfer pro Liter nicht überschritten.

Sollten Sie eine Wasseranalyse wünschen, so bieten wir Ihnen eine Blei- oder Kupfer-Analyse in einem von uns beauftragten Labor an. Diese Analyse kostet für Sie 20,19 € inkl. MwSt. Für Haushalte, in denen werdende Mütter oder Säuglinge bis 1 Jahr wohnen, bieten wir die Blei-Analyse bei Vorlage des Mutterpasses oder der Geburtsurkunde des Kindes kostenfrei an. Die Kupfer-Analyse ist kostenpflichtig.

Sie wünschen eine Blei- oder Kupfer-Analyse?
Bitte wenden Sie sich an unsere Mitarbeiterin Sylvia Förtsch (Telefon: 04821 774-112 oder per E-Mail: info@stadtwerke-itzehoe.de)

Wir garantieren für die Qualität Ihres Trinkwassers

Innerhalb der gesetzlichen Vorgaben (Trinkwasserverordnung) kann sich die Beschaffenheit des gelieferten Trinkwassers ändern, z. B. durch jahreszeitliche oder sonstige Schwankungen der Rohwasserqualität, durch die Umstellung in der Aufbereitung, durch die Versorgung aus einem anderen Wasserwerk oder durch Reaktion in den Transportleitungen. Eine Haftung aufgrund der Analyseangaben muss daher ausgeschlossen werden. Die Grenzwerte werden aber immer eingehalten, meist sind die gemessenen Konzentrationen sogar deutlich niedriger als maximal zulässig.

Bis zu Ihrem Wasseranschluss garantieren wir als Wasserversorger für die Qualität des Trinkwassers. Die Hausinstallation und der Erhalt der Beschaffenheit des Trinkwassers nach dem Wasserzähler fällt in den Zuständigkeitsbereich des Hauseigentümers. Für die Werkstoffauswahl der Hausinstallation sollte der Rat eines Fachinstallateurs eingeholt werden.

Informationen zur Wasserhärte in Itzehoe – und die Auswirkungen auf das Wäschewaschen und Geschirrspülen

Nach dem Waschmittelgesetz entspricht unser Wasser dem Härtebereich mittel (Gesamthärte: 8,4 - 14 °dH).

Calcit-Sättigung in unserem Wasserversorgungsgebiet

Calcit-Sättigung in unserem Wasserversorgungsgebiet

Durch modernste Aufbereitungstechnik kann der Kohlensäureanteil im Trinkwasser derart eingestellt werden, dass sich beim sogenannten Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht ein Idealzustand ergibt. Dadurch werden weder die in der Trinkwasserversorgung verwendeten Rohrwerkstoffe angegriffen, noch Kalk abgeschieden. Das heißt für Sie: Eine Wasserbehandlung (Enthärtung mit Ionentauscher, Dosierung von Phosphaten oder Silikaten o.ä.) ist im Haushaltsbereich nicht nötig. Bis zu einer Temperatur von 60 °C tritt keine nennenswerte Kalkausscheidung auf.

Nachfolgend zu Ihrer Information eine Tabelle mit einer Definition der derzeit angewendeten Härtebegriffe:

Härtebereich

Härte in Millimol Calciumcarbonat

Härte in °dH
weich

weniger als 1,5

8,4
mittel1,5 bis 2,58,4 bis 14
hartmehr als 2,5mehr als 14

Wichtig für Wäsche und Geräte

Wichtig für Wäsche und Geräte

Grundwasser nimmt auf seinem mehr oder weniger langen Weg durch die Erde einen Teil der löslichen Bestandteile auf. Dazu gehören die sogenannten Härtebildner. Sind wenige davon vorhanden, scheint das Wasser „weich“ zu sein. Härtebildner verbinden sich mit den Fettsäuren von Seifen zu unlöslichen Salzen. Sie setzen die Waschwirkung von Seifen herab. Härtebildner sind als feste Ablagerungen beim Verdunsten oder insbesondere Erhitzen von Wasser unter dem Begriff Kesselstein allgemein bekannt.

Härtebildner Calcium und Magnesium

Härtebildner Calcium und Magnesium

Die wichtigsten Härtebildner sind Erdalkalimetalle wie Calcium und Magnesium. Deren Salze sind im Allgemeinen schwer wasserlöslich, allerdings löst sich das häufig vorkommende Calciumcarbonat bei Anwesenheit von Kohlensäure verhältnismäßig leicht auf. Wird zum Beispiel durch Erhitzen des Wassers Kohlendioxid ausgetrieben, fällt Calcium als hartes Calciumcarbonat wieder aus. Damit Lösung und Ausfällung von Calcium und Magnesium auf dem Transportweg des Trinkwassers nicht auftreten, wird in den Wasserwerken das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht eingestellt. Seine Einhaltung sorgt zugleich dafür, dass metallische Werkstoffe chemisch nicht angegriffen werden.

Sehr hohe Kalkgehalte des Wassers führen zu stärkeren Ablagerungen in Rohrleitungen und Geräten, in denen warmes Wasser erzeugt wird. Kesselstein behindert den Wärmetransport und fördert den Verschleiß.

Gewässer schützen, Waschmittel sparen

Gewässer schützen, Waschmittel sparen

Eine große Rolle spielt die Wasserhärte beim Wäschewaschen und Geschirrspülen. Je weicher das Wasser ist, desto weniger Waschmittel werden benötigt. Zum Schutz der Gewässer sollten die Waschmittelmengen so gering wie möglich gehalten werden. Umweltfreundliche Waschmittel gibt es nämlich nicht. Das Waschmittelgesetz schreibt zur einfacheren Information der Verbraucher eine Einteilung des Wassers in Härtebereiche vor. Sie reichen von weich bis hart. Im wissenschaftlichen Gerbrauch ist der Begriff Deutsche Härte nicht mehr üblich, vielmehr wird die Härte nach der Molekülmasse von Calciumoxid bestimmt. Darauf bezogen wird der Begriff Carbonathärte verwendet, während der Begriff Gesamthärte auch die Ionen von Magnesium, Strontium und Barium und ihre gelösten Verbindungen einbezieht.